Quartiersprojekt in der Alten Kolonie Waltrop

Quartiersprojekt in der Alten Kolonie Waltrop

Quartiersprojekt in der Alten Kolonie Waltrop:

Fahrdienst zum Impfzentrum in Recklinghausen startet noch in dieser Woche

Im Impfzentrum Recklinghausen wird seit der zweiten Februarwoche die Gruppe der über 80-jährigen gegen Covid 19 geimpft. Ein bedeutender, wichtiger Schritt in der Bekämpfung der aktuellen Pandemie.

Doch was passiert, wenn Angehörige dieser Impfgruppe sich gerne impfen lassen möchten, aber schon der Weg zum Impfzentrum aufgrund mangelnder Mobilität eine riesige Herausforderung darstellt?

Eine Frage, die sich auch die Lebenshilfe e.V. gestellt hat.

Deshalb haben wir beschlossen, zunächst für die Bewohner*innen des Quartiers „Alte Kolonie“ einen Fahrdienst zum Impfzentrum Recklinghausen anzubieten.

Denn in der Alten Kolonie ist die Lebenshilfe e.V. seit rund einem Jahr im Quartiersmanagement aktiv, gefördert von der Deutschen Fernsehlotterie.

Sarah Geppert und Annika Overthun sind die Mitarbeiterinnen vor Ort. Sie erreichen sie montags bis freitags, zwischen 09 und 12 Uhr unter den folgenden Telefonnummern:

Mo-Mi, 09 bis 12 Uhr:

Tel: 0157 – 80685219

Email: a.overthun@lebenshilfe-waltrop.de

Do-Fr, 09 bis 12 Uhr:

Tel: 0163 – 7400187

Email: s.geppert@lebenshilfe-waltrop.de

Über diese Hotline werden gerne entsprechende Fahrten-Anfragen von Quartiers-Bewohner*innen angenommen, die sonst keine Möglichkeit haben ihre Impftermine wahrnehmen zu können.

Für diesen Service werden Fahrzeuge der Lebenshilfe zur Verfügung gestellt. Ein entsprechendes Hygienekonzept liegt vor, um das Infektionsrisiko während der Fahrt zu minimieren.

Mitarbeiter*innen des Vereins holen die Senior*innen direkt an deren Haustür ab, fahren sie zum Impfzentrum, warten vor Ort und bringen sie dann wieder sicher zurück nach Hause.

Selbstverständlich werden Sarah Geppert und Annika Overthun versuchen, für jede Anfrage eine entsprechende Fahrt zu organisieren:

„Uns stehen eine bestimmte Anzahl an Fahrzeugen und Fahrern zur Verfügung. Zahlreiche Kolleg*innen haben sich netterweise bereiterklärt, zum größten Teil ehrenamtlich, Fahrten zu übernehmen.

Trotzdem könnten wir, abhängig von der Nachfrage seitens der Quartiers-Bewohner*innen und von der Terminvergabe seitens des Impfzentrums durchaus an unsere Kapazitätsgrenzen stoßen. Deshalb werden wir die Fahrten einfach in der Reihenfolge der Anfragen verteilen.

Wir hoffen, den Senior*innen in dieser belastenden Zeit durch unser Angebot zumindest die Sorge zu nehmen, dass eine gewünschte Impfung aufgrund fehlender Mobilität nicht erfolgen kann.“

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