Kinder lernen durch Bewegung


Vom ersten Moment seines Lebens ist ein Kind in Bewegung; sie ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Durch die Bewegung verleiht das Kind seinem Denken und Fühlen Ausdruck, die Neugier und das Entdeckungsbedürfnis werden gestillt. Die Bewegung ist für das Kleinkind das entscheidende Handlungsinstrument: Es fühlt, denkt und spricht vorwiegend motorisch.

Das "Be-Greifen" und Erfahren des Kindes ist bewegungsabhängig, sowohl von der Eigenbewegung (selbständiges Tun), als auch von der erlebten Bewegung anderer, die mit, am und für das Kind aktiv sind. Kinder lernen vom Greifen zum Begreifen. Was sie durch Bewegungen und Aufnahme über die Sinne erlernen, wird im Gehirn gespeichert und ist jederzeit abrufbar. Durch die Speicherung ist es möglich, in ähnlichen Situationen schneller und adäquater zu reagieren, da ein Grundrepertoire an Lösungsmöglichkeiten vorhanden ist und nur noch geringfügig verändert werden muss. Für Kinder bedeutet das Leben ein ständiges Wahrnehmen, Anpassen und Lösen von Problemen. Alles Neue und Unbekannte stellt für ein Kind ein Problem dar, mit dem es die Umwelt kennen lernt und verarbeitet. Bevor ein Kind jedoch die Umwelt begreifen lernt, muss es seinen eigenen Körper kennen lernen.

Kennen lernen bedeutet nicht nur zu wissen, wie die einzelnen Köperteile heißen, sondern mit dem Körper Bewegungserfahrungen zu sammeln. Der Körper soll über Körper- und Sinneserfahrungen, sowie dem Zusammenspiel der Körperteile erlebt und verstanden werden, um somit die Funktionen bewusst einsetzen zu können. Mit seinem Körper bewusst umzugehen und sich seines Körpers bewusst zu sein, fördert das Selbstbewusstsein. Die Kinder müssen ihren eigenen Weg gehen, denn nur sie selbst wissen, an welchem Punkt ihrer Entwicklung sie stehen.

Unsere pädagogischen
Methoden


Unsere Arbeit basiert auf dem Offenen Konzept und der psychomotorischen Entwicklungs-begleitung. Das bedeutet, dass Kinder eine Förderung in allen Entwicklungsbereichen erhalten.

Unsere MitarbeiterInnen weisen unterschiedliche Qualifikationen auf und arbeiten nach diesen in bestimmten Schwerpunkten. So wird eine individuelle Förderung für jedes Kind unter Berücksichtigung seiner Möglichkeiten und Bedürfnisse sichergestellt.

Die einzelnen Funktionsbereiche sind so gestaltet, dass...

... Situationsorientierung, Ganzheitlichkeit, Kindorientiertheit, Offenheit, Freiwilligkeit, Zwanglosigkeit, Wahlmöglichkeit, Entscheidungsmöglichkeit, Initiativmöglichkeit...

im Alltag des Kindes integriert sind.

Wir gestalten eine anregungsreiche Umwelt für Ihr Kind.
Wir nutzen motivierende Medien, sowie aktivierende Impulse der ErzieherInnen und anderer Kinder. Durch dieses Handlungsprinzip besteht die Möglichkeit, dass die Kinder aus eigenem Antrieb ihren Neigungen und Interessen nachgehen können.